Rekordfinanzdeal – SCOTS übernimmt GSG9-Spezialeinheit auf Altis

Viele vermuteten es schon, aber keiner konnte es definitiv bestätigen. Die GSG9-Spezialeinheit, welche aus kampferprobten Soldaten besteht, kam immer dann zum Einsatz, wenn Bürger in Gefahr waren. Nun gehört diese Sondereinheit nun zu den SCOTS. Im Interview mit one news verrät General Shotgun weitere Details:


Der schwarze gepanzerte SCOTS-SUV hält direkt vor unserer Redaktion. 2 bewaffnete Offiziere steigen aus. Wenn wir es richtig erkennen, handelt es sich um Brigadier General Ekene Abena und Colonel Flo. Nach den beiden steigt General Shotgun aus dem Wagen. Eine Statur von einem Offizier, mit seiner nagelneuen perlschwarz-glänzenden SCOTS-Paradeuniform. Er nimmt sein Barett ab, klemmt es unter seinen linken Arm und läuft langsam in unsere Richtung.

Im Redaktionsraum angekommen, legt er seine Glock 17 auf den Stuhl neben sich und sein Barrett darüber. Seine 2 Offiziere bleiben neben der Tür stehen.

one news:
Sehr geehrter Herr Shotgun. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um uns eventuell eine Erklärung für diese Spekulationen zu geben. Übrigens, schicke neue Uniform haben Sie da.

General Shotgun:
Dankesehr. Das ist unsere neue Paradeuniform für Termine wie diese. Normalerweise trage ich immer meine Mütze, weil ich Barett’s nicht so mag, aber für Sie mache ich gerne eine Ausnahme (schmunzelt leicht – Anm. d. Red.). Wie kann ich Ihnen helfen? Schießen Sie los.

one news:
Das ist sehr nett. Ja also, Sie werden sich ja sicherlich denken können, wie unsere erste Frage aussieht. Die Gerüchteküche auf Altis brodelt. Stimmt es, dass Sie die GSG9-Spezialeinheit gekauft haben?

General Shotgun:
Ja! Das ist richtig. Diese Zusammenarbeit zwischen der GSG9 und der SCOTS Security Ltd. sollte eigentlich zunächst noch nicht an die Öffentlichkeit, aber durch gewisse Umstände haben wir das offizielle Statement nun vorgezogen.

one news:
Was können wir unter gewissen Umständen verstehen?

General Shotgun:
Wir haben gestern am Kupferhändler, zusammen mit dem Geschäftsführer der ehemaligen GSG9-Staffel, Herrn Dübel, einen gemeinsamen Sicherungsauftrag durchgeführt. Als die Polizeikollegen hinzukamen, erkannte einer der Beamten seine Stimme. Sein Gesicht kannte bis dato niemand, da die GSG9 bei Ihren Aufträgen stets ihr Gesicht verdeckt hatte. Da die Polizei auch mit der GSG9 teilweise kooperiert hat, wunderte sich der Polizist, warum Herr Dübel plötzlich unsere Uniform trägt. Wir erklärten ihm die Situation und baten ihn um vorübergehende Geheimhaltung. Damit aber nun keine wilden Gerüchte gestreut werden, haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, es bereits heute öffentlich zu machen, da es sowieso früher oder später aufgefallen wäre. Ja, das ist die Geschichte dazu.

one news:
Sehr interessant. Der Marktwert der GSG9-Staffel wird umgerechnet auf ca. 75 Millionen Euro geschätzt. Wie viel in etwa haben Sie für die Übernahme investiert?

General Shotgun:
Es war ein hoher 2-stelliger Millionenbetrag. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass ich keine genauen Zahlen veröffentlichen werde.

one news:
Wie kam es zu dieser Übernahme? Die GSG9 ist ja nun kein Halmaclub, den man einfach so in den Einkaufswagen legt.

General Shotgun:
Das haben Sie richtig erkannt. Herr Dübel hat sich hilfesuchend an mich gewandt auf Grund seiner personellen und allgemeinen Situation. Ich werde keine genauen Details preisgeben, aber seine Agenten haben teilweise viele lange Schichten absolviert. Die Organisation einer solchen Sondereinheit ist nicht einfach. Besonders, wenn man auf längere Zeit auf Mitarbeiter verzichten muss. Wir hatten diese Hürden früher manchmal auch und daher kann ich das nachvollziehen. Entweder gehst du auf Risiko und machst weiter mit der Aussicht auf Erfolg, oder aber auf Nummer sicher. Das bedeutet dann aber meistens das Ende. Wie es genau mit den Zahlen aussah, kann ich Ihnen nicht sagen, da es mir nicht zusteht, aber er stand kurz davor, die GSG9-Staffel aufzulösen und hat sich letztendlich für Variante 2 entschieden. Da ich weiß, was diese Leute geleistet haben, habe ich keinen Moment bei diesem Schritt gezögert, Herrn Dübel aus der Situation heraus zu helfen.

one news:
Wie wird Ihre künftige Zusammenarbeit aussehen?

General Shotgun:
Die GSG9 bewegte sich jederzeit auf legaler Ebene und kooperierte ebenfalls mit der Polizei, genau wie wir. Sie halfen den Bürgern, gaben Schutz und kamen immer dann, wenn man sie brauchte. Aus diesem Grund habe ich auch zugestimmt, da deren Firmen-Philosophie ähnlich der unseren war.

one news:
Wird es den Namen GSG9 weiterhin geben?

General Shotgun:
Nein, da es sich hierbei nicht um eine Fusion handelt, sondern um eine Übernahme. Die GSG9 wird alle Geschäftszweige in die Obhut der SCOTS Security Ltd. legen, wie damals die GRU Anti-Terror-Einheit, die ja auch zur SCOTS-Gruppe gehört. Herr Dübel wird bei uns aus Sicherheitsgründen als Private und unter anderem Namen arbeiten. Das war sein eigener Wunsch, aber sicherlich wird er mit seiner Erfahrung relativ bald eine adäquate Position in unserem Unternehmen besetzen.

one news:
Das klingt sehr gut. Abschließend noch eine letzte Frage. Experten schätzen den Wert Ihrer Firma mittlerweile auf einen 3-stelligen Millionenbetrag. Wird aus der SCOTS Security Ltd. vielleicht bald eine SCOTS AG?

General Shotgun:
Ich weiß, worauf Sie hinaus wollen. Auch dieses Gerücht kam nicht von uns selbst. Sicherlich ist durch die Übernahme der GSG9-Staffel der Marktwert der SCOTS wieder um einiges gestiegen, aber momentan ist kein Börsengang und die damit verbundene Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft geplant. Uns haben in den letzten Tagen wieder einige Bewerber und Interessenten kontaktiert. Die Personalplanung geht da einfach vor zur Zeit. Sollten wir einen Schritt in diese Richtung wagen, sind Sie selbstverständlich die Ersten, die es erfahren (lacht – Anm. d. Red.).

one news:
Das freut uns zu hören. Vielen Dank für dieses ehrliche Interview mit dem Geschäftsführer Paul Watkins von der Shotgun Corporation Of Tactical Security.

General Shotgun:
Bitte, gerne doch und noch einen angenehmen Tag.

Der General verabschiedet sich und hebt kurz die Hand. Der Fahrer des schwarzen SCOTS-SUV startet sofort den Motor und kommt langsam zum Tor gefahren. Brigadier General Ekene Abena und Colonel Flo lassen den General einsteigen und setzen sich nach ihm ins Auto. Durch die getönten Scheiben sieht man nichts mehr und der Wagen verlässt im Schritt-Tempo unser Gelände.


Quelle: www.one-news.cc